Feuerland

posted in: Argentinien, Südamerika | 1

Wir kommen…

Nach weiteren Kilometern auf der Ruta 40 haben wir es endlich geschafft. Wir sind auf der Fähre nach Feuerland. Das Wetter ist wundschön, die Sonne wärmt uns ein wenig, denn der kalte patagonische Wind ist natürlich auch hier aktiv. Das Meer ist spiegelglatt, beste Voraussetzungen um Tiere zu beobachten. Was für ein Glück, tatsächlich sehen wir einige Orkas in der Nähe. Immer wieder tauchen sie auf. Später zeigt uns eine Gruppe Delfine Luftsprünge wie wir sie noch nie gesehen haben. Synchronschwimmen einmal anders. Was für eine tolle Überfahrt. Feuerland wir kommen.

Königspinguine

Nach wenigen Kilometern Fahrt kommt die Abzweigung zu der Königspinguinkolonie welche auf Feuerland lebt. Sie beseht aus aktuell 90 Tieren und einigen Jungtieren. Schon von Weitem können wir das Schnattern und Rufen hören. Wir dürfen bis auf 50m an die Tiere heran. Für uns ein einzigartiges Erlebnis diese Tiere in freier Wildbahn beobachten zu können.

Das Ende der Welt – Ushuaia

Nach 9 Monaten und 52`000 Km sind wir nun am südlichsten Punkt von Amerika, dem Fin del Mundo in Ushuaia angekommen. Ein sehr spezieller Moment. Ein
lang ersehnter Traum der nun in Erfüllung ging.
Zudem ist dies auch in jeglichen Aspekten das grösste und vielseitigste Reiseprojekt das wir bis jetzt in Angriff genommen haben.
Wir schauen auf eine wunderbare Zeit zurück und haben in den letzten Monaten sehr viel erlebt und gelernt. Nicht immer lief alles rund sodass wir uns manchmal gefühlsmässig wir auf einer Achterbahn fühlten. Wir erlebten unbezahlbare Höhenflüge in Form von Begegnungen mit anderen Menschen, einzigartigen Momenten in der Natur und speziellen Sehenswürdigkeiten. Auf der anderen Seite gab es auch tiefe Täler bei denen manches schief lief. Fehlende Stempel auf den Dokumenten, Schlafplätze hinter Stacheldraht und hohen Mauern oder die Unberechenheit des Wetters, wessen Konsequenzen man nie erahnen konnte.
Nichts desto trotz ist das Ende der Welt für uns noch nicht das Ende der Reise, jedoch ein grosser Meilenstein, der nun geschafft ist.

Während den nächsten Tage geniessen wir Ushuaia und der nahegelegene Nationalopark Tierra del Fuego in vollen Zügen. Das Wetter ist die ganze Zeit gut, nur der Wind bleibt ein treuer Begleiter. Aber was wäre Patagonien schon ohne seinem Wind? Wir geniessen die wilde Natur, die schönen Wanderwege und das Campingleben in allen Facetten.
Wir sind am "Fin del Mundo" = "Ende der Welt."

One Response

  1. Beno
    | Antworten

    hoi Zämä,
    Was für eine Freude euch auf dieser Reise zubegleiten, es inspiriert ,einem selber wieder auf Reise zugehen ,mit unserem T6 Ocean 4motion.
    Auch eure Fotos ein Traum , vielen dank das ihr uns daran Teil haben lässt.
    Wir wünschen Euch beiden ,noch eine wunderschöne wieder Reise .mit vielen schönen Entdeckungen.
    Lg Beno und Isabel

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